Nach einem Spülgang öffnet man die Spülmaschine und bemerkt Wasser im Boden des Geräts. Das Programm ist beendet und das Geschirr ist sauber, doch eine flache Wasserschicht bleibt im unteren Bereich stehen. Dieses Problem fällt häufig erst auf, wenn der untere Geschirrkorb herausgezogen wird.
In vielen Fällen liegt die Ursache im Filtersystem der Spülmaschine. Wenn sich dort Ablagerungen bilden, kann das Wasser nicht mehr ungehindert durch das Gerät ablaufen.
Problem und Kontext
Im Boden jeder Spülmaschine befindet sich ein Filtersystem. Dieses besteht meist aus mehreren Filterelementen, die ineinander eingesetzt sind.
Während des Spülens hält der Filter Essensreste und andere Partikel zurück. Dadurch wird verhindert, dass größere Rückstände in die Ablaufpumpe oder den Schlauch gelangen.
Mit der Zeit sammeln sich jedoch immer mehr Rückstände im Filtersystem. Besonders kleine Essensreste und Fett können sich in den Öffnungen des Filters festsetzen.
Wenn sich diese Ablagerungen verdichten, wird der Durchfluss des Wassers eingeschränkt. Das Wasser kann dann langsamer oder unvollständig aus der Spülmaschine ablaufen.
Typische Alltagssituationen
Viele Haushalte bemerken das Problem nach einem normalen Spülgang. Das Programm ist beendet, doch im Boden der Maschine steht Wasser.
Beim Herausnehmen des Filters fällt manchmal auf, dass sich dort sichtbare Essensreste angesammelt haben. Diese Rückstände können den Wasserfluss deutlich beeinträchtigen.
Ein weiteres Zeichen kann ein längeres Pumpgeräusch am Ende eines Programms sein. Die Maschine versucht dann weiterhin, Wasser aus dem Gerät zu entfernen.
Auch Gerüche im Innenraum können auftreten. Rückstände im Filtersystem können sich mit der Zeit zersetzen.
Warum das im Alltag stört
Ein verstopftes Filtersystem beeinflusst mehrere Abläufe innerhalb der Spülmaschine. Wenn der Wasserfluss eingeschränkt ist, bleibt nach dem Spülgang häufiger Wasser im Gerät zurück.
Beim nächsten Programm muss die Maschine zunächst versuchen, dieses Wasser abzupumpen. Dadurch können Programme länger dauern oder ungleichmäßig wirken.
Außerdem können sich Rückstände im Filtersystem weiter ansammeln. Wenn Essensreste im Filter verbleiben, können sie sich mit Fett und anderen Partikeln verbinden.
Mit der Zeit können daraus auch Gerüche entstehen. Diese verteilen sich beim nächsten Spülgang im Innenraum der Maschine.
Was im Alltag wirklich hilft
Wenn der Filterbereich der Spülmaschine stark verschmutzt ist, kann eine gründliche Reinigung des Systems helfen.
Das Filtersystem befindet sich im Boden der Maschine und lässt sich bei den meisten Geräten leicht herausnehmen. Dazu wird der untere Geschirrkorb entfernt und der Filter im Bodenbereich gelöst.
Unter fließendem Wasser lassen sich viele Rückstände bereits entfernen. Einige Partikel bleiben jedoch in den kleinen Öffnungen des Filters hängen.
Für diese Bereiche kann eine Spülmaschinen-Sieb-Reinigungsbürste hilfreich sein. Mit ihren schmalen Borsten lassen sich auch feine Zwischenräume erreichen.
Durch das Entfernen der Ablagerungen kann der Wasserfluss im Filtersystem wieder freier werden.
Worauf man achten sollte
Beim Reinigen des Filtersystems sollten alle Teile vollständig auseinandergebaut werden. Viele Spülmaschinen verwenden mehrteilige Filtersysteme.
Auch der Bereich unter dem Filter kann kurz überprüft werden. Dort können sich gelegentlich kleine Partikel sammeln.
Nach der Reinigung müssen alle Teile wieder korrekt eingesetzt werden. Nur so kann das Filtersystem seine Schutzfunktion erfüllen.
Eine regelmäßige Kontrolle des Filters hilft dabei, größere Ablagerungen frühzeitig zu erkennen.
Fazit
Verstopfte Filter gehören zu den häufigsten Ursachen, wenn eine Spülmaschine Wasser im Boden stehen lässt. Ablagerungen können den Wasserfluss im Gerät deutlich einschränken.
Eine gründliche Reinigung des Filtersystems gehört deshalb zu den wichtigsten Maßnahmen. Dadurch kann das Wasser wieder vollständig aus der Maschine abgepumpt werden.